scholarium verbindet seit zwanzig Jahren Theorie und Praxis der Österreichischen Schule.
Das scholarium bewahrt ein abendländisches Erbe: die Verbindung unternehmerischer Wertschöpfung mit Hochkultur. Wirtschaftliche Selbständigkeit gibt geistiger Arbeit ihren Freiraum. Bildung und Kultur schärfen das Urteil darüber, was es wert ist, geschaffen und weitergegeben zu werden.
Die Österreichische Schule ist die Wiener Verdichtung dieser älteren europäischen Erfahrung. Von Salamanca über die schottische Aufklärung bis Wien gewann unternehmerische Praxis theoretische Form. Wirtschaft, Psychologie, Recht, Geld und Kultur gehören darin zusammen: Entscheidungen haben Folgen, Wissen ist verteilt, Verantwortung lässt sich nicht wegdenken.
Theorie, die etwas taugt, reift an realen Entscheidungen. Wir prüfen sie an den eigenen Unternehmen, am eigenen Vermögen, an Verlagsarbeit und am Aufbau dauerhafter Orte. Daraus wächst unsere Arbeit: monatlich frei in den Scholien, vertieft im Salon, massgeschneidert im Kontor für Werke, die Generationen überdauern sollen.
Kultur aus unternehmerischer Kraft.
Dieses Haus führt die Österreichische Schule dort weiter, wo sie entstanden ist: im Gespräch zwischen Gelehrten und Unternehmern. Ihr letzter österreichischer Vertreter in direkter Tradition lehrt hier als Unternehmer; das Urteil über Geld trägt eigenes Vermögen im Risiko. Das Haus sammelt, ediert und stiftet. Unternehmerische Wertschöpfung gibt dieser Arbeit Unabhängigkeit und Dauer.
Die Auseinandersetzung mit grossen Werken bildet Urteil und Geschmack. Sie weitet den Blick über das unmittelbar Nützliche hinaus und stellt an das eigene Schaffen höhere Ansprüche. Unternehmerisches Handeln gibt kultureller Arbeit wiederum die Mittel, fortzubestehen. Unsere Bezugspunkte sind die Kontore der Hanse, die Stadtrepubliken Norditaliens, die Handelshäuser Hollands, schottische Akademien und Wiener Salons.
Seit zwanzig Jahren trägt sich das Haus aus unternehmerischem Erfolg, eigener Anlage und den Beiträgen seiner Teilnehmer, ohne eine einzige Subvention. Sein Sitz liegt in Zug, im Zentrum alpinen Unternehmertums, wo Reste der Kleinräumigkeit, Dezentralität und Diversität des alten Europas greifbar bleiben. Es arbeitet in Wien, Istrien und Madeira; in Schottland wächst ihm Verantwortung für eine traditionsreiche Schule zu. Win-Win erschliesst die Geschichte des Tauschs; im Salon und im Kontor wird an der Fortführung dieses Erbes gearbeitet.
Der gemeinsame Salon.
Der Salon ist der einzige Ort, an dem wir die Österreichische Schule als fortlaufendes gemeinsames Studium weitergeben. In ihrer ursprünglichen Wiener Form gehören Ökonomie, Geschichte, Philosophie und unternehmerische Erfahrung zusammen. Nur so wird aus einer Theorie eine nützliche Schule des Urteils.
Für Menschen, die damit urteilen und handeln wollen, ist der Salon der bessere Weg als ein akademischer Studiengang. Wir lesen Originaltexte, prüfen Argumente und messen sie an eigenen Entscheidungen über Geld, Unternehmen und Lebensführung. Das Gespräch im kleinen, vertrauten Kreis macht aus angelesenem Wissen ein geschultes Urteil.
Die Seminare des Studium Generale finden überwiegend digital und live statt. Physische Treffen und gemeinsame Reisen ergänzen sie. Der Salon ist auf 144 Sitze begrenzt. Die Inskription ist einmalig, wird nicht erneuert, und mehr Sitze werden nie vergeben.
144 Sitze · CHF 1.440 einmalig
144 Sitze · CHF 1.440 einmalig
Aus Denken werden Betriebe.
Ein Kontor war ein Knotenpunkt: Wohnsitz, Lager, Rechtsraum und Verbindung zu einem Netzwerk, das grösser war als der Ort, an dem es stand.
Aus der Bildungsarbeit sind Betriebe geworden: Seminare und Editionen, Archive und Bibliothek, Unternehmen und Orte, die das Haus selbst führt und verantwortet. scholarium ist in diesem Sinn ein lernendes Kontor. Seine Arbeit ordnet sich in vier Felder: Geld bewahren, Kapital unternehmerisch einsetzen, Orte gestalten, Kultur weitergeben.
Für Gründer und Eigentümerfamilien wird die Frage konkret: Was soll die eigene Arbeit überdauern, und wer führt es weiter? scholarium übernimmt Verantwortung für eine Übergabe, eine Nachfolge oder die Verwirklichung eines bleibenden Werks: als Mandat mit vereinbartem Ergebnis.

Lehrer und Unternehmer in einer Person.

Rahim Taghizadegan ist österreichischer Ökonom, Physiker, Autor und Unternehmer mit Sitz in Zug. Er lehrte die Österreichische Schule an Universitäten in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein und arbeitet seit 2011 in Lehre und Praxis zu Bitcoin.
Das Ungewöhnliche ist die Deckung von Lehre und Praxis: Er unterrichtet Unternehmertum als Unternehmer, riskiert eigenes Kapital und baut an den Unternehmen und Orten mit, über die andere bloss referieren.
Vollständiges Profil →
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